KUNST & KULTUR

Durch Kunst wird Raum ein Unikat

Das Überschreiten der Grenze zwischen Land- und Luftseite diente als Leitidee bei der Aufgabe, den Flughafen BER durch Kunst am Bau zu einem unverwechselbaren Erlebnis zu machen.
Die Bespielung mit Kunst soll eine auch inhaltlich substantielle Interaktion zwischen Ort und Reisenden anregen. Die Auswahl der dafür geeigneten Punkte erfolgt aus der Perspektive des Fluggasts und fokussiert auf die Orte, an denen sich die Erfahrung der Grenzüberschreitung konzentriert. Die Kunst soll diese Thematik vielfältig aufgreifen und diskutieren. Zwischen national und international, zwischen Stadt und Land, zwischen Land und Luft, zwischen Vorfreude und Abschiedschmerz, zwischen Warten und Erwarten.
Gemeinsam mit einer namhaften Jury konnten international anerkannte Künstler aus allen Gattungen ausgewählt werden. Anschließend wurden Planung und Umsetzung bis zur Abnahme begleitet und koordiniert.

Fakten

Schönefeld, Flughafen BER Willy Brandt
Für Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH
2009-2012
Sechs realisierte Wettbewerbsergebnisse
Fertigstellung: 2012

Leistungen

Entwicklung Leitfaden
Auswahl Orte für Kunst
Organisation und Moderation Wettbewerbe
Begleitung der Umsetzung
Öffentlichkeitsarbeit

an der Fluggastbrücke:
Gadget von Olaf Nicolai

auf der Plaza vor dem Terminal: Matt Mullican

in der Check-in Halle: Magic Carpet von Pae White

in Virtuellen Raum: Gate X von Björn Melhus

in den Sicherheitsbereichen: Open Sky Box vonTakehito Koganezawa

KUNST VERÄNDERT

SICHTWEISEN

Da kommen Museumsgefühle auf

KITO NEDO, Feuilleton Süddeutsche Zeitung vom 4.5.2012

KUNST & KULTUR

Wenn man über Kultur spricht,
spricht man über Werte

Unsere Erfahrungen aus Projekten beispielsweise mit Montblanc, Design Hotels AG und Grün Berlin haben gezeigt, dass es um die Schaffung der Unverwechselbarkeit von Orten und Unternehmenskulturen geht. Kunst und Kultur können nach innen und außen als seriöse und zugleich fortschrittliche Botschafter in der Kommunikation von Projekten oder Unternehmen dienen.
Umgekehrt gibt es faszinierende Kulturbauten, die es wieder zu erwecken gilt. Durchdachte Nutzungskonzepte verhelfen zu neuem Leben. Und Kunst und Kultur erhalten neue Orte.

Schloss Biesdorf u.a.

Betriebskonzepte für Kulturbauten

Nutzungs- und Betriebskonzept für die
Umnutzung von Schloss Biesdorf in Berlin als
Ausstellungs- und Tagungsort.

Für Grün Berlin GmbH, 2013

Theater Karlshorst u.a.

Nutzungskonzepte für Kultureinrichtungen

Neukonzeption des Raumprogramms und
Entwicklung einer tragfähigen
Nutzungskonzeption für das Theater
Karlshorst. Potentialanalyse mit fünf Nutzungsszenarien.

Für WPK GmbH, 2013

Lokhalle Schöneberger Südgelände u.a.

Nutzungskonzepte für Industriedenkmäler

Neupositionierung des Gebäudes für eine
Nutzung durch kulturelle und andere
Veranstaltungen. Betriebskonzepte und
Aktivierung privater und öffentlicher Mittel
für die schrittweise Sanierung.

Für Grün Berlin GmbH, 2013

Betriebsrestaurant Swiss Re Zürich u.a.

Kunst und Unternehmen

Aufwertung der Raumatmosphäre und
Lösung eines drängenden raumakustischen
Problems in der Betriebskantine der Swiss RE
in Zürich durch Kunst. Umsetzung einer
Arbeit von Gerwald Rockenschaub mit
schallschluckendem Material.

Für Swiss Re, 2008-2010

Sammlung Rosen-Trinks Berlin u.a.

Kuratierung von Sammlungen

Kuratierung einer Privatsammlung und der
Installation einer Ausstellung in einem
privaten Showroom. Die gezielte Platzierung
der Kunstwerke erzielt für den Raum die
größtmögliche Wirkung.

Für Ingrid Rosen-Trinks, 2009